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Samstag, 28. November 2020

Auf der Kanzel

 Das war mal eine schöne Wanderung! Kurzer Weg - toller Blick.

Zumindest der Hinweg ist kurz - bis zur Kanzel. Ein so milder Tag war es mit einer wunderbaren Sicht. Hier kann man zur Ruhe kommen, denn mit dem Blick schweift auch der Geist umher, bleibt an der Kirchturmspitze hängen und zieht wieder weiter. Die innere Entspannung ist greifbar.

Dieser Spaziergang ist empfehlenswert und auch gut mit Kindern machbar.



Sonntag, 22. November 2020

Die Ilz - Von Kalteneck nach Fürsteneck

Schön ist diese Wanderung an der dunklen Ilz entlang - abwechslungsreich der Weg, ruhig die Ilz, die sich durch Felsen, knorriges Geäst und Wälder schlängelt.


In Aumühle queren wir die Wolfsteiner Ohe und finden den letzten sonnigen Platz an einer Bank am Fels. Sehr idyllisch.
Der Weg zurück ist auch schön - aber schon etwas kühl, die Sonne hat sich hinter den Hügel verzogen. Am alten Poststeg sind Picknick-Bänke aufgebaut - im Sommer wäre das der ideale Platz für eine Brotzeit und einen Sprung ins Wasser.


Fazit: Schöne Genusswanderung vor allem für sommerliche Temperaturen geeignet.


Freitag, 6. November 2020

An den Rißlochfällen

Es ist spannend. Man möchte meinen, dass ich Niederbayern kennen sollte - schließlich habe ich hier schon einmal 20 Jahre meines Lebens verbracht.

Dem ist aber nicht so. Mir sind das Oberallgäu und sogar München vertrauter würde ich sagen. Nun gut, da bleibt viel Raum für Entdeckungen. So zum Beispiel bei der kleinen Wanderung zu den Rißlochfällen (spannend: Rißlochfälle aber Naturschutzgebiet Riesloch).

Der rote-2-Weg schlängelt sich steinig am Bach entlang bis zum Wasserfall bergauf (keine Sorge - sehr unanstrengend), eine hölzerne Brücke führt über das Wasser.


Wir halten uns rechts, steigen weiter bergauf immer am fröhlich gluckernden Wasser entlang und können weiter oben noch einmal den Bach überqueren. Auch hier laufen wir wieder rechts, nun geht es schon wieder bergab und wir erreichen eine weitere Brücke mit diesem Spektakel:


Diese 200 m hohen Fälle gelten als die höchsten des Bayerischen Waldes (schreibt diese Seite hier) und es gibt sicher Zeiten, in denen sich mehr Wasser den Berg herab stürzt...

Eine schöne Tour, die mit Sicherheit auch im Sommer Spaß macht, wenn man mit Badezeug bewaffnet durchs Wasser waten kann...

Sonntag, 25. Oktober 2020

Der Miesweg am Traunsee

Überall nebelt es... In der Hoffnung, dass es in Österreich anders sein könnte, machen wir uns auf den Weg zum Traunsee.
Die Sonne hat uns nur ganz kurz einen Besuch abgestattet, das tat der wunderbaren Wanderung jedoch keinen Abbruch:


Wieder einmal sind wir mit Taschenlampe ausgestattet, denn es geht durch Tunnel bergauf bis rechts der "Einstieg" in den Miesweg abzweigt.


Hier geht es steil bergab bis man unten am Wasser angekommen bei den bereit stehenden Bänken Brotzeit machen kann. Danach wandert man weiter am Wasser entlang parallel den Weg zurück, den man zuvor durch die Tunnel lief. Das ist der schöne Teil des Weges.


Holzstege direkt überm Wasser, herbstgefärbte Blätter, der ruhige Blick über den See, schmale Stiegen - das alles macht diese Wanderung zu einem Highlight!


"Ja, Mama, das war jetzt schon schön, aber als wir noch in Deutschland wohnten, da war eins besser. Weil da waren wir immer gleich da."

So ist das aus Kindermund. Da wird das Allgäu zu Deutschland und wo Niederbayern liegt, habe ich noch nicht herausgefunden...

Donnerstag, 30. Juli 2020

Am Schwarzwasser entlang

Sonntag.

Wanderwetter.

Oberallgäu - keine Chance auf einen ruhigen Ort aufgrund der vielen Ferien-Corona-Wochenend-Touristen.

Dann probieren wir halt mal die Wanderung von Riezlern nach Hirschegg.


Das ist eine wunderschöne, familientaugliche Tour fast immer am Wasser entlang mit der Möglichkeit, sich im Fluss oder auch im Kneippbecken in Hirschegg zu erfrischen.


Das erste Highlight der Wanderung ist die Naturbrücke, danach geht es Schlag auf Schlag mit vielen Wasserfällen, Strudeln und Gumpen.


Eine Wanderung mit Wiederholungspotential...

Freitag, 12. Juni 2020

Meine Lieblingswanderung

Der Siplinger ruft!

Ich mag ihn einfach.


So eine wunderbare Natur, ein einstündiger, manchmal knackiger Aufstieg,


ein kurzes Schneefeld (übrigens um einiges kleiner als letztes Jahr, obwohl wir da 2 Wochen später dran waren) und dann...


...eine unglaublich atemberaubende Sicht! Das ist eine richtig schöne Feierabendtour:


Mittwoch, 3. Juni 2020

Durch die Buchberger Leite

Irgendwie ist uns diese Wanderung durch die Leite bei Rineglai nicht vergönnt.
Bereits vor 2 Jahren wagten wir einen Versuch durch die Leite am idyllisch gelegenen Bachlauf entlang zu wandern. Ein heftiger Regenguss unterbrach das Vergnügen und patschnass mussten wir Unterschlupf im Auto suchen...


Dieses Mal hatten wir etwas länger Glück. Wir starteten direkt am Carbidwerk und wanderten in Richtung der 3 Wasserfälle (leider schon besetzt von den Unmengen an Leuten, die hier durchwanderten). Wir fanden ein Stück später eine schöne Badestelle fürs Picknick und schon ging es wieder los: Donnergrollen!

Aber wir entkamen dem Regen und wanderten frisch gestärkt weiter über Buchberg und die Burgruine Neuenbuchberg. Eine schöne Tour mit tollen Plätzen zum Verweilen, Baden und Brotzeiten...


Sonntag, 31. Mai 2020

Wildrosenmoos - ein Spaziergang für Jung und Alt

In Oberreute findet man das Wildrosenmoos. Ein schönes Kleinod der Natur mit nett angelegten Wegen und Informationen rund um die Blumenwelt im Moor.

Besonders ausdauernd muss man für den Spaziergang nicht sein, es ist eine gemütliche Tour...


Auf der Oberreuter Homepage findet man noch weitere Details und auch die Tour zum Downloaden.


Sonntag, 17. Mai 2020

Auf den Ornach

Fassungslosigkeit!

Wir wollten heute gerne eine einfache Wanderung in Hinterstein starten. Als wir um halb 11 auf dem Parkplatz "Auf der Höh" aufschlagen, trifft uns fast der Schlag:

Mehr als dicht gedrängt ist hier jedes Fleckchen Erde mit parkenden Autos besetzt - auch Parkplätze für Behinderte werden in Beschlag genommen, Einfahrten von Bewohnern zugeparkt, an den Straßenseiten reiht sich ein Auto an das nächste - nicht von Einheimischen wie man leicht erkennen kann...

Obwohl noch keine Urlaubszeit ist, wird sich dieses Bild fortsetzen, das Oberallgäu wird überschwemmt von Menschen, deren Freiheitsdrang in den letzten Wochen eingeschränkt worden war.
Aufgesucht wird dann nicht ein dem Heimatort nächstgelegenes Ziel, wie der Blick auf die Nummernschilder verrät. Eine oftmals 2-stündige Fahrt und auch länger haben die meisten Parker hinter sich gebracht - da Hotels noch geschlossen sind, muss es sich wohl um Tagesausflügler handeln...

Wir planen um. Und landen hier:


Die Fotos wirken einsam. Weit gefehlt. Trotzdem es eine eher unspektakuläre Tour ist, reihen wir uns in die Schlange der vielen Touristen ein. Nun, wir spüren immer mehr, dass der Preis in einem Touristengebiet zu wohnen für die Anwohner ein hoher ist (vielleicht aber auch nur dann, wenn man nicht mit den Urlaubern sein Geld verdient).


Ein Gutes hatte es: Wir sind auf dem Ornach gewesen, einem kleinen Gipfel oberhalb vom Oberjoch, den wir unter anderen Umständen wohl nicht erwandert hätten.

Wir lernen zwei Dinge aus diesem Tag:
  1. Will man beim Wandern im Allgäu einigermaßen alleine sein, muss man früher aufstehen und
  2. darf man nicht am Wochenende unterwegs sein.

Sonntag, 23. Februar 2020

Schloss Neuschwanstein vom Alpsee betrachtet

Diese Chance muss man nutzen: Wie die Medien fast täglich verlauten lassen, muss Füssen herbe Verluste einfahren, denn die (Tages-)Gäste bleiben aus - vor allem die aus den asiatischen Ländern. Corona zeigt Wirkung (spannend finde ich ja die Satellitenbilder, die zeigen, dass der Virus in China für saubere Luft sorgt!).

Okay, dann fahren wir halt hin. Ein Online-Ticket muss man zwei Tage im Voraus kaufen, wie wir beim Blick auf die Homepage erfahren. Wir machen uns einfach so auf den Weg und entscheiden uns spontan gegen eine Führung sondern für eine Wanderung um den Alpsee.


Wir hatten vorsorglich Regensachen eingepackt, der Himmel sah nicht gut aus und der Wetterbericht war auch nicht optimistisch... Wir wurden eines Besseren belehrt:


Der Spaziergang dauert etwa 2 Stunden bei einer Länge von 5 Kilometern. Meist geht es eben dahin, es gibt nur eine Steigung von etwa 200 HM. Immer wieder kann man zum See hinuntergehen und im Sommer ist ein Baden darin mit Sicherheit wunderbar.


Prädikat: Unbedingt erwandernswert - mit Sicherheit auch dann, wenn sich viele Besucher um das Schloss tummeln. Bereits bei meinem letzten Aufenthalt in Füssen habe ich festgestellt, dass das Spazieren/Wandern NICHT die Lieblingsbeschäftigung der Asiaten Gäste ist.🤭

Samstag, 14. September 2019

Auf den Iseler und zur Wannenjochbahn

Mit der Iselerbahn geht es auf den Berg. Die Steigung, die es dann bis zum Gipfel zu bewältigen gilt, ist für unsere Tochter ganz gut zu meistern. Bis dahin ist auch noch alles spannend, schließlich hat man dann von dort einen super Ausblick, und überhaupt sind hier ganz viele Leute unterwegs, die man anquatschen kann :).


Etwas zäher wird dann die Wanderung zur Wannenjochbahn. Wir haben uns für den Weg unterhalb des Gipfels und nicht am Kamm entlang entschieden. Wir kennen beide Touren nicht und wussten nicht, ob die Tour oben lang recht ausgesetzt ist.
Einen Nachteil hat das Ganze: Obwohl der Weg ebenfalls landschaftlich recht reizvoll ist, ist außer uns kaum jemand unterwegs. Das heißt für unsere Tochter: LANGWEILIG!


Und schließlich müssen wir uns auch noch ein kleines bisschen abhetzen, weil wir die letzte Bahn nach Schattwald erreichen wollen.
Aber alles klappt. Es ist an der Bergstation zeitlich sogar noch ein Getränk drin - und einen Spielplatz gibt es auch.

Was wir gut finden: Man kann an der Iselerbahn eine Berg- und Talfahrt kaufen, die Talfahrt wird dann an der Wannenjochbahn ohne Aufpreis eingetauscht.
Unten an der Talstation erhalten wir Informationen, wann uns der Bus zurück ins Oberjoch fährt und schon wieder bleibt Zeit für einen schnellen Kaffee und eine Suppe im Café s'Wannenjoch.

Insgesamt zwar ein gefühlt stressiger aber richtig schöner Ausflug.

Freitag, 13. September 2019

Auf den Steineberg

Heute habe ich sturmfreie Bude! Yeah! Also nichts wie raus und das traumhafte Wetter ausnutzen. Auf das Immenstädter Horn soll es gehen. Doch halt, alle Wanderer werden am Friedhof aufgehalten. Ein Film wird gedreht, kein Durchgang möglich.

Also Planänderung: Ab zur Bahn und den Mittag hoch.


Es ist schon Viertel nach 3 als ich mit der Mittagbahn an der Bergstation ankomme. Eigentlich möchte ich zum Stuiben wandern, aber schon wieder kommt es anders als ich plante.


Hochwärts geht kaum jemand. Es kommen mir noch einige Wanderer entgegen, ansonsten bin ich wohltuend und fürs Allgäu ungewöhnlich alleine unterwegs.


Die Leiter zum Steineberg hoch ist wie immer eine Überwindung aber man freut sich dann doch, wenn man es geschafft hat. Am Gipfelkreuz gibt es eine Brotzeit und nun kommt es:

Ich bin schon ein gutes Stück Richtung Stuiben unterwegs, da fällt mir auf, dass ich meine (niegelnagelneuen) Stöcke am Kreuz liegen ließ. Sag mal, wie blöd kann man denn sein? Ich dachte noch: "Lass deine Stöcke nicht liegen." Und zack - schon ist es passiert.

Also den ganze Weg wieder zurück - mit innerlichem Gegrolle über die eigene Blödheit.


Jetzt ist es zu spät für den Stuiben also geht es zum Mittag zurück. Hier treffe ich einen jungen Mann, der mit dem Gleitschirm springen möchte. Er ist völlig ausgedörrt, man hat ihn an der Mittelstation ausgesetzt (letzte Fahrt) und mit seinem schweren Gerödel ist er nun 45 Minuten hoch gelaufen. Natürlich hatte er nichts zu trinken dabei. Ich versorge ihn mit meinen letzten Getränken und dann geht es runter, an der Mittelstation vorbei, am Tobel vorbei an dessen Fuß ein ausgebranntes Auto auf dem Dach liegt (ach ja, der Film!), zum Friedhof, aufs Rad geschwungen und den Abend ausklingen lassen.

Ein Traum!

Samstag, 29. Juni 2019

Auf dem Siplingerkopf

Los ging es zum Siplingerkopf. Mit dem Auto fahren wir nach Gunzesried Säge, folgen der gebührenpflichtigen Mautstraße bis zur ersten Abzweigung und biegen links zur Höllritzer Alpe ab. Hier kann man parken und loswandern.


Die Abendsonne lacht uns einladend entgegen, es ist eine traumhafte Stimmung. Unsere Tochter ist hoch motiviert und springt vor uns den Berg hinauf.


Oben entdecken wir noch ein paar letzte Schneefelder, auf denen Schneeglöckchen und Krokusse ihre Köpfchen in die Sonnenstrahlen recken.


Wir sehen genüsslich zu, als die Sonne hinter den Bergen versinkt und genießen unser Abendbrot.
Ein wunderbares Erlebnis, das man so nur in den Alpen erleben kann. Das sind die Momente, bei denen ich glücklich bin, im Allgäu zu sein...

Sonntag, 9. Juni 2019

Aufs Ofterschwanger Horn

Heute sollte es eine leichte Tour werden.

Mit Bahnfahrt.

Und ohne großartiges Schwitzen.

Das haben wir geschafft: Mit dem Weltcup-Express ging es in Ofterschang hoch, um das Horn herum gewandert, kurzes Schwitzen beim Hornhochlaufen, Aussicht genießen.

Dann trabten wir wieder hinunter, nicht ohne die schöne Blumenwelt zu bewundern, an der Weltcuphütte vorbei, talwärts mit Pause an der Hochbichlhütte (wunderbarer Pausenplatz für Kinder mit Hasen zum Streicheln, Trampolin, Spielplatz - SUPER).


Ja, und nach etwa 5 Kilometern Wanderung hat man das sichere Gefühl, dass man sich das Eis aus dem Eisladen in Ofterschwang doch irgendwie verdient hat.

Samstag, 8. Juni 2019

Besuch aus der Pfalz

Endlich haben wir es geschafft: Eine Terminabsprache Bayern-Pfalz war erfolgreich und die große Schwester nebst Schwager zu Besuch.

Der Vorteil: Wenn diese Verwandtschaft im Allgäu ist, ist das Wetter schön. So auch dieses Mal (Anmerkung: Die Tage vorher schien keine Sonne, die Tage danach regnete es...).

Schon lange waren wir nicht mehr in der Starzlachklamm und die ist es immer wert, erwandert zu werden.


Für die Tour durch den Tobel muss man Eintritt zahlen (im Moment 3,50 € für Erwachsene und 2,00 € für Kinder). Und schon kann es losgehen. Die wunderbaren Farben, das Fließen des Wassers und die gewaltigen Felsen - man muss diese Wanderung einfach genießen.


Die Einkehr in der Alpe Topfen oder dem Alpengasthof ist schon fast obligatorisch und dann geht es zurück - für den einen Teil von uns zur Ruine Burgberg, für die anderen nach Winkel, um die Autos zu holen. Schön war's - und heiß!

Sonntag, 2. Juni 2019

Von Röthenbach nach Ellhofen

Auf dieser zuerst wenig spannenden Tour hat man schon Probleme ein 4-jähriges Kind fürs Wandern zu begeistern.

Wir starteten in Röthenbach am Parkplatz beim Pfarrhaus und liefen am Kindergarten vorbei. Man quert nette Wiesen mit Kühen und anderem Getier und läuft dann am Tobelbach entlang - relativ lange (für ein Kind) auch ohne Schatten und da kann es schon passieren, dass man nach 10 Minuten spazieren bereits Hunger bekommt...


Endlich wird es etwas spannender: Jemand hat aus Ästen Unterschlüpfe gebaut. Und es gibt Brücken, die es nicht mehr gibt!


Der Hochwasserschutzdamm nach etwa einem Kilometer ist auch spannend. Und dann passiert wieder lange nichts, bis man die seeeehr hohe Eisenbahnbrücke erreicht (nach etwa 2 Kilometern).

Nach weiteren 600 Metern mit Anstieg verlässt man den Wald und kann auf einer Bank mit Blick auf Ellhofen eine Essenspause machen.

Hier beginnt der Tobelrandweg und ab jetzt wird es spannend. Wir hielten uns links Richtung Gedenkstein Turmburg. Es geht zum Tobel hinunter recht idyllisch an tollem Schieferstein entlang, durch eher abenteuerliches Gelände weiter, denn hier waren scheinbar ein Haufen Kühe unterwegs, die den Weg zertrampelten und in eine Hügellandschaft verwandelten.

Den Gedenkstein fanden wir nicht - scheinbar waren wir unterwegs doch vom Weg abgekommen - dafür aber ein wunderbares Haus (vermutlich die alte Mühle, wenn die Straße schon "Zur Tobelmühle" heißt). Am Parkplatz oberhalb der Mühle wurden wir von unserem Shuttle-service abgeholt, der unterwegs umgekehrt war und das Auto holte.

4,3 Kilometer sind es mit dieser Wanderung von Röthenbach nach Ellhofen.

Tipp fürs nächste Mal:

  • In Ellhofen starten und Richtung Durach zur Burg Ellhofen laufen.
  • Das Balzhofener Moor erkunden!

Freitag, 3. August 2018

Zu Besuch in der alten Heimat

Immer wieder entdecke ich neue Ausflugsziele in Niederbayern. Dieses mal waren wir in Wernstein und besuchten von dort in einem kurzen Spaziergang die Burg in Neuburg am Inn.



Auch immer wieder einen Besuch wert ist die schöne Wanderung an der Buchberger Leite. Durch verwunschene Wälder geht es immer am Bächlein entlang durch Felsen, über eine Wackelbrücke in Ringelai bis zu einem alten Carbidwerk. Leider kamen wir in ein schön erfrischendes Gewitter, das uns diesen Weg nur knapp 40 Minuten genießen ließ - 20 hin, der Regen beginnt (geht schon noch, wir stellen uns unter, Mist, geht nicht mehr), 20 Minuten patschnass zurück. Schee war's und der Kaffee im Bus auch gemütlich, denn kaum erreichten wir das Auto, war der Regen natürlich wieder vorbei.


Und wenn man sich schon so nahe an Passau befindet, dann kann man auch einen Stopp im Café Blaas machen - hier gibt es super feine Palatschinken...

Sonntag, 29. Juli 2018

Ferienerstwochenendwandern

Immer das erste Wochenende der Sommerferien wird dem Wandern gewidmet. Drei Mädels treffen sich - nun schon seit mehereren Jahren - und durchforsten für zwei oder drei Tage die bayrischen Berge.

Dieses Jahr ging es nach Füssen. Im Luitparkhotel residierten wir in der Suite Allgäu - welch ein Zufall. Nach echt gutem Frühstück tigerten wir los. Die erste Tour war die Achselkopfschleife mit wunderbaren Ausblicken und zum Glück mal bewölktem Himmel.


Die Schallerkappelle bietet einen wahnsinnig schönen Blick über die Königsschlösser und die Berge.



So kann man alles hinter sich und die Natur das Zepter übernehmen lassen.

Am nächsten Tag gingen wir es ein bisschen gemächlicher an. Die Wanderung war eigentlich über den Zirmgrad zur Burgruine Falkenstein gedacht. Der Tag war jedoch so schwül, dass wir die Burgruine einfach rechts liegen ließen und in der Salober Alm bei feinem Kaiserschmarrn einkehrten.


Dabei hat man vom Vier-Seen-Blick einen tollen Rastpunkt und unten am Weißensee kann man sich den Wandererschmutz genüsslich vom Körper spülen lassen...

Sonntag, 15. Juli 2018

In der Rosengartenschlucht

Wunderbar ist diese Wanderung durch die Rosengartenschlucht in Imst. Der eher verträumte kleine Ort lädt zum Durchschlendern ein, im Sommer ist die Durchgangsstraße für Autos gesperrt und wir hatten das Glück, dass am Abend an vielen Ecken Jazzbands ihr Bestes gaben.

Am Abend begann es zu tröpfeln und wir wussten daher gar nicht, ob es mit der Wanderung durch die Schlucht klappen würde...

Campingplatz AktivCamping Imst:

Schon etwas in die Jahre gekommen muten die wellblechartigen Nasszellen an, nichts desto troz sind die Toiletten und Duschen sauber. Es ist ein gemütlich eingerichteter Raum vorhanden, in dem man am Abend wohl auch das eine oder andere Bierchen trinken kann. Ein Nebenraum ist mit Kindersitzplätzen und Kickerkasten ausgestattet. Die Leute sind sehr nett und helfen gerne. Die Plätze sind begrünt und durch Bäume beschattet. Der Eintritt ins nebenan gelegene Freibad ist für Campinggäste frei. Sonntags kann man (relativ teuere) Semmeln erhalten. Vom Campinplatz ins Ortszentrum dauert es zu Fuß etwa 10 Minuten. Ein kleiner Spielplatz ist auf dem Campingplatz vorhanden, der Straße aus dem Campingplatz rechts folgend bergauf führt zum Kletterzentrum. Dort ist ein schöner größerer Spielplatz bei den Beachvolleyballfeldern. 
So weit ich mich erinnere zahlten wir etwa 25 Euro für die Nacht.

Sobald wir den Eingang der Schlucht erreicht hatten, spurtete unsere Tochter los. Solch abenteuerlichen Wurzel- und Felswege mag sie und da läuft sie auch meist ohne nebenher erzählten Geschichten los.


Richtig dampfig war es beim Hochlaufen und wir freuten uns schon darüber, Wasser nur zu sehen...


Das ist eine schöne kurze Wanderung, die ohne Probleme mit trittsicheren Kleinkindern gegangen werden kann. In Hochimst kehrten wir im Hotel Winkler ein. Der Strudel war gut, die Bedienung lustlos.
Zurück liefen wir zuert an der Straße entlang und dann durch den Wald zum Ortsteil "Am Bergl". Sehenswert ist auch die kurze Strecke am Malchbach entlang. Hier sind wir am Vorabend auf Eggerbräus Berglkeller gestoßen. Ein uriges, in Stein gehauenes, mietbares Kneipengebäude. Aus dem Keller erscholl laute Musik und wir wurden wie magnetisch hinein gezogen. Eine coole Lokation. Leider war's eine geschlossene Gesellschaft. Wir haben nur kurz die Tanzfläche eingeweiht.