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Freitag, 3. August 2018

Zu Besuch in der alten Heimat

Immer wieder entdecke ich neue Ausflugsziele in Niederbayern. Dieses mal waren wir in Wernstein und besuchten von dort in einem kurzen Spaziergang die Burg in Neuburg am Inn.



Auch immer wieder einen Besuch wert ist die schöne Wanderung an der Buchberger Leite. Durch verwunschene Wälder geht es immer am Bächlein entlang durch Felsen, über eine Wackelbrücke in Ringelai bis zu einem alten Carbidwerk. Leider kamen wir in ein schön erfrischendes Gewitter, das uns diesen Weg nur knapp 40 Minuten genießen ließ - 20 hin, der Regen beginnt (geht schon noch, wir stellen uns unter, Mist, geht nicht mehr), 20 Minuten patschnass zurück. Schee war's und der Kaffee im Bus auch gemütlich, denn kaum erreichten wir das Auto, war der Regen natürlich wieder vorbei.


Und wenn man sich schon so nahe an Passau befindet, dann kann man auch einen Stopp im Café Blaas machen - hier gibt es super feine Palatschinken...

Sonntag, 31. Dezember 2017

Silvester

Zum ersten Mal seit langer, langer Zeit habe ich zusammen mit meinen Eltern Silvester verbracht. Schee war's.
Zuerst sonnig mit fast 20 Grad (!) auf der Terrasse und danach laut mit Knallern und Böllern aus Vaters Fundus.


Besonders spannend: Ein Falke ist ein oft gesehener Besucher im Garten meiner Eltern. Gekonnt stürzt er sich in das winterlich zurückgestutzte Gebüsch und ergattert dabei den einen oder anderen Spatzen. Davon wird dann vor unseren Augen ein Appetithäppchen genossen, der Rest an einem wohl ruhigeren Ort verspeist.
Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals so hautnah bei einer Falkenjagd dabei gewesen wäre...

Samstag, 27. Mai 2017

Heimatsonne

Ein Kurzbesuch in Niederbayern hat uns wunderbare Erholung beschert! Es war traumhaftes Wetter und unsere Tochter saß von morgens bis abends in der Wäschewanne: Rein, raus, Wasser reinleeren, ausleeren, Blumen gießen, Wasser trinken, nass spritzen...

Und wir: Völlig entspannt im Stuhl, auf der Liege, beim Kaffeetrinken, Mittagessen, nichts tun. Super!


Samstag, 1. Oktober 2016

Burghausen - die Stadt des Jazz und der weltlängsten Burg

Immer wieder bezaubert mich die Burg in Burghausen. Du wirst schnurstracks in eine andere Zeit versetzt, obwohl die Anwohner des Burggeländes heute mit Sicherheit weit luxuriöser leben als im Mittelalter.


Wir waren genau zur richtigen Zeit dort: Die Abendsonne bestrahlte alles mit ihrem weichen Licht aber man spürte schon: Das ist der letzte Sommertag in diesem Jahr. Ein bisschen Wehmut mischte sich in die Stimmung...


Zu späterer Stunde (so ab fünf Uhr) hat man das Burggelände fast für sich alleine, das ist auch die Zeit, in der die Anwohner aufatmen, könnte ich mir denken! Schön ist das sicher nicht, wenn hunderte Touristen durch den Vorgarten latschen.


Wie es der Zufall will, wurde nur einen Tag nach unserem Besuch eine Sendung zum Thema "Strawanzen in Burghausen" ausgestrahlt und irgendwie macht der gute Stofferl Wells das richtig nett mit seinen unzähligen Instrumenten im Flitscherletwirl*.

Hier ist der Link zum Film in der ARD-Mediathek. Viel Freude damit.

*Bairisch: Beiwagen (Flitscherl = leichtes Mädchen, Etwirl = kleines Etui, passend, oder?)

Sonntag, 5. Oktober 2014

Hagebutten, Trauben und Co.

Ein Besuch in der alten Heimat im Herbst ist etwas Schönes: Hagebutten, Schlehen, Weintrauben, Äpfel - die Natur zeigt ihren ganzen Reichtum. Aus den zwei Kilogramm geernteten Hagebutten wurde eine Hagebuttenkonfitüre nach diesem Rezept bereitet:

2 Kilogramm Hagebutten (gewaschen, entstielt und geputzt) mit
1 Liter Wasser eine Stunde lang im Topf bei mäßiger Hitze weich kochen.

Die weich gekochten Hagebutten durch die flotte Lotte drehen und das entstandene Mus (zusammen mit der restlichen Kochflüssigkeit) weiterverarbeiten:

1 kg Hagebuttenmus mit einer
3/4 Packung eines Gelierzuckers (2 : 1) und
250 ml Orangensaft sowie
1 Zimtstange und
1 Sternanis (falls zur Hand)
nach Anleitung zubereiten und sofort nach der Gelierprobe in heißgespülte Einmachgläser umfüllen. Hagebutten gelieren sehr gut, sollte es jedoch mit der 3/4 Packung Gelierzucker nach der vorgegebenen Kochzeit noch nicht gelieren, noch ein bisschen Gelierzucker einstreuen.


Auch die Trauben wurden natürlich verarbeitet - zu Saft und danach zu Gelée. Ein Genuss! Und dann blieb auch noch Zeit, den Garten zu bewundern, die Katze zu streicheln, vegetarische Spaghetti zuzubereiten und eine Runde Kicker zu spielen.
Ein rundum gelungenes Wochenende!


Sonntag, 27. April 2014

Dreiflüssestadt

alle paar Jahre wird die Stadt, die von Donau, Inn und Ilz umflossen wird, vom Hochwasser Heim gesucht: Passau.

Wunderschön ist sie mit dem Stephansdom, der Veste Oberhaus sowie Niederhaus und immer wieder einen Besuch wert.

Wenn man schon dort ist, schaut man mal kurz in Österreich zum Tanken und zur Einkehr im Gasthof Blaas vorbei.

Wunderschönes Passau

Iller, Lech, Isar, Inn...



fließen rechts zur Donau hin.
Wörnitz, Altmühl, Naab und Regen
sind der Donau links gelegen.

Am Inn in Aigen

Ein wunderschöner Spaziergang in und um Aigen am Inn.

Vogelparadies

Und hier noch ein toller Film zum Inn:

Nein, nein,

der schlimmste Fall ist nicht eingetreten: Mein Neffe kam weinend nach Hause, weil ein Freund ihm erzählt hatte, dass der Osterhase totgefahren worden sei (als Beweis fügte er hinzu, dass neben ihm zermatschte, bunte Eier gelegen hätten).

Es erwieß sich als Gerücht, der Osterhase war ja wieder unterwegs dieses Jahr:

Fleißig war er, der Osterhase!

Und das Wetter spielte auch mit...

Donnerstag, 10. April 2014

Abendrot


Warmes Licht
wie Atem fließt
sich über
meine Haut
ergießt


Sie glänzt rötlich
in der kalten Luft
irgendwo eine Vogelstimme
hallt - ruft


Die Sonne
streicht die Gipfel
ein allerletztes Mal
sie hat - wie jeden Abend -
keine andere Wahl!

Montag, 7. April 2014

Die Sache mit dem Glück

In kleinen Dingen
Glück zu finden
fällt an manchen Tagen schwer
an anderen wieder gar nicht sehr.

So nimmt das Leben seinen Lauf
schlechte Sachen kommen auch
doch das Gute überwiegt,
wenn man sich die Mühe gibt

in jedem dieses auch zu finden
und die Sorgen
irgendwann
ganz
verschwinden!


Wanderung in und ums Städle

Sonntag, 30. März 2014

Sonnenbrand in Bad Tölz

So schönes Wetter muss ausgenutzt werden. Da geht man doch gerne mal zum Beindlhof und genießt ein wunderbares Bioeis. Hier kann man sich selbst bedienen und nach dem Genuss des Eises pro Becher 1,80 € in die Kasse werfen. Alle Zutaten kommen vom Beindlhof selbst oder aus der nahen Umgebung.

Prädikat: Unbedingt empfehlenswert!

Auf dem Weg zum Beindlhof

Und im Isarwinkler Bräustüberl gibt es dann noch eine zünftige Brotzeit! Was wünscht man sich mehr an einem so wunderbaren Sonntag...


Statt Breitachklamm

geht's ins Trettachtal - mit ein bisschen Abenteuer für die Kinder... Leider hatte das Wetter nicht gehalten, was es versprach - nämlich Sonne...

Hmpf!

Und noch ein Hmpf: 5 Euro Parkgebühren am Parkplatz zur Tour de Ski-Loipe - und zwar ohne Wettkampf! Oberstdorf holt es sich wirklich bei den Lebenden.

An der Tour de Ski Brücke

Das Einkehren  im Berggasthof Riefenkopf - ein Desaster: nicht besonders schmackhaftes Essen zu hohen Preisen! Was man sich in der Gastronomie alles leisten kann, wenn nur genügend Besucher vorbei kommen. Der einzige Pluspunkt war der Spielplatz für die Kinder vor dem Haus...

Endlich ein bisschen Abenteuer: kleine Steine springen lassen und und große in der Trettach versenken...

Montag, 30. Dezember 2013

Ihr Kinderlein kommet...

Und das haben wir brav gemacht. 13 Personen haben sich versammelt, um Weihnachten zu feiern - das erste Mal seit geschätzten 8 Jahren waren ALLE Familienmitglieder dabei.
Und das Chaos begann...
Jedoch hab' anscheinend nur ich das ganze als Chaos wahrgenommen - alle anderen haben ja täglich dieses Tohuwabohu - während mich in meiner Wochnung eben nur meine Wohnung begrüßt.

Mit der Tochter meine Freundin Claudia hat sich zu diesem Thema folgender Dialog ereignet:

"Duuu, hast du einen Mann?"
"Nein Magdalena, zur Zeit nicht."
"Hast Du Kinder?"
"Nein, Kinder hab ich keine."
"Hast Du eine Katze?"
"Nein, auch eine Katze hab ich nicht."
"Dann bist du ja ganz alleine!"

Und der Blick aus den schreckgeweiteten Augen treibt mir auch heute noch ein breites Grinsen ins Gesicht.

So ist es nun wohl nachvollziehbar, dass für mich als "alleinigen" Menschen das Weihnachtsspektakulum sehr besonders war!

Gemeinsames Musizieren bei Oma, zum Essen wie früher Schweinsbratwürstel mit Sauerkraut
(aber auch Tofubratlinge für die kohlenhydratarme Ernährung meiner Schwester nebst Schwager)
und Galaktoboureko als Nachspeise

Montag, 13. Mai 2013

Besuch im Heimatland

Ein Besuch zu Hause ist immer etwas Besonderes... Und dort, wo meine Schwester wohnt, hat man Natur pur!

Schee wars.

Nach dem Regen am Morgen