Freitag, 3. August 2018

Zu Besuch in der alten Heimat

Immer wieder entdecke ich neue Ausflugsziele in Niederbayern. Dieses mal waren wir in Wernstein und besuchten von dort in einem kurzen Spaziergang die Burg in Neuburg am Inn.



Auch immer wieder einen Besuch wert ist die schöne Wanderung an der Buchberger Leite. Durch verwunschene Wälder geht es immer am Bächlein entlang durch Felsen, über eine Wackelbrücke in Ringelai bis zu einem alten Carbidwerk. Leider kamen wir in ein schön erfrischendes Gewitter, das uns diesen Weg nur knapp 40 Minuten genießen ließ - 20 hin, der Regen beginnt (geht schon noch, wir stellen uns unter, Mist, geht nicht mehr), 20 Minuten patschnass zurück. Schee war's und der Kaffee im Bus auch gemütlich, denn kaum erreichten wir das Auto, war der Regen natürlich wieder vorbei.


Und wenn man sich schon so nahe an Passau befindet, dann kann man auch einen Stopp im Café Blaas machen - hier gibt es super feine Palatschinken...

Dienstag, 31. Juli 2018

Sonntag, 29. Juli 2018

Ferienerstwochenendwandern

Immer das erste Wochenende der Sommerferien wird dem Wandern gewidmet. Drei Mädels treffen sich - nun schon seit mehereren Jahren - und durchforsten für zwei oder drei Tage die bayrischen Berge.

Dieses Jahr ging es nach Füssen. Im Luitparkhotel residierten wir in der Suite Allgäu - welch ein Zufall. Nach echt gutem Frühstück tigerten wir los. Die erste Tour war die Achselkopfschleife mit wunderbaren Ausblicken und zum Glück mal bewölktem Himmel.


Die Schallerkappelle bietet einen wahnsinnig schönen Blick über die Königsschlösser und die Berge.



So kann man alles hinter sich und die Natur das Zepter übernehmen lassen.

Am nächsten Tag gingen wir es ein bisschen gemächlicher an. Die Wanderung war eigentlich über den Zirmgrad zur Burgruine Falkenstein gedacht. Der Tag war jedoch so schwül, dass wir die Burgruine einfach rechts liegen ließen und in der Salober Alm bei feinem Kaiserschmarrn einkehrten.


Dabei hat man vom Vier-Seen-Blick einen tollen Rastpunkt und unten am Weißensee kann man sich den Wandererschmutz genüsslich vom Körper spülen lassen...

Sonntag, 15. Juli 2018

In der Rosengartenschlucht

Wunderbar ist diese Wanderung durch die Rosengartenschlucht in Imst. Der eher verträumte kleine Ort lädt zum Durchschlendern ein, im Sommer ist die Durchgangsstraße für Autos gesperrt und wir hatten das Glück, dass am Abend an vielen Ecken Jazzbands ihr Bestes gaben.

Am Abend begann es zu tröpfeln und wir wussten daher gar nicht, ob es mit der Wanderung durch die Schlucht klappen würde...

Campingplatz AktivCamping Imst:

Schon etwas in die Jahre gekommen muten die wellblechartigen Nasszellen an, nichts desto troz sind die Toiletten und Duschen sauber. Es ist ein gemütlich eingerichteter Raum vorhanden, in dem man am Abend wohl auch das eine oder andere Bierchen trinken kann. Ein Nebenraum ist mit Kindersitzplätzen und Kickerkasten ausgestattet. Die Leute sind sehr nett und helfen gerne. Die Plätze sind begrünt und durch Bäume beschattet. Der Eintritt ins nebenan gelegene Freibad ist für Campinggäste frei. Sonntags kann man (relativ teuere) Semmeln erhalten. Vom Campinplatz ins Ortszentrum dauert es zu Fuß etwa 10 Minuten. Ein kleiner Spielplatz ist auf dem Campingplatz vorhanden, der Straße aus dem Campingplatz rechts folgend bergauf führt zum Kletterzentrum. Dort ist ein schöner größerer Spielplatz bei den Beachvolleyballfeldern. 
So weit ich mich erinnere zahlten wir etwa 25 Euro für die Nacht.

Sobald wir den Eingang der Schlucht erreicht hatten, spurtete unsere Tochter los. Solch abenteuerlichen Wurzel- und Felswege mag sie und da läuft sie auch meist ohne nebenher erzählten Geschichten los.


Richtig dampfig war es beim Hochlaufen und wir freuten uns schon darüber, Wasser nur zu sehen...


Das ist eine schöne kurze Wanderung, die ohne Probleme mit trittsicheren Kleinkindern gegangen werden kann. In Hochimst kehrten wir im Hotel Winkler ein. Der Strudel war gut, die Bedienung lustlos.
Zurück liefen wir zuert an der Straße entlang und dann durch den Wald zum Ortsteil "Am Bergl". Sehenswert ist auch die kurze Strecke am Malchbach entlang. Hier sind wir am Vorabend auf Eggerbräus Berglkeller gestoßen. Ein uriges, in Stein gehauenes, mietbares Kneipengebäude. Aus dem Keller erscholl laute Musik und wir wurden wie magnetisch hinein gezogen. Eine coole Lokation. Leider war's eine geschlossene Gesellschaft. Wir haben nur kurz die Tanzfläche eingeweiht.


Samstag, 30. Juni 2018

12tel Blick im Juni

Und schon ist es wieder so weit! Der Juni ist vorbei, ein halbes Jahr vergangen. Und tatsächlich fragt man sich immer öfter: Wo ist die Zeit hin? Mit einem Wimpernschlag verflogen...


Der Blick auf den See ist vor einer größeren Fischerhütte. Jedes Mal, wenn ich dort ein Foto mache, kommen Kommentare, denn just neben dem Baum sitzt natürlich immer ein Angler, der von den anderen aufgezwickt wird, weil er von mir fotografiert wird... Wenn die wüssten!



Sonntag, 24. Juni 2018

Im Auge des Betrachters Nr. 3

...liegt auch hier die Schönheit!

Strom hat es mir irgendwie angetan. Oder besser gesagt die Leitungen, die uns damit versorgen.
Hübsch schaut anders aus? Das ist wohl wahr, kommt aber auf das betrachtende Auge an...


Samstag, 16. Juni 2018

Weltreiseerinnerungen

Einmal im Jahr - manchmal auch zwei Mal - schaffen wir es, unsere Freunde in der Schweiz zu sehen. Schon seit mehr als 10 Jahren kennen wir uns - von der Weltreise, die ich damals unternahm.

Dass wir uns dieses Mal schon so früh im Jahr und ganz spontan mit zwei Wochen Vorlauf für ein Treffen absprachen, ist fast eine kleine Sensation.

Wie immer war es eine total entspannte Zeit mit schönen Gesprächen, wunderbarem Essen und unserem gemeinsamen Hobby: Raus gehen und Natur entdecken.


Ein total schöner Weg führte uns auf österreichischer Seite zum Bodensee. Und ab ins Wasser...


Sonntag, 3. Juni 2018

Bezauberndes Lechtal

Da hat uns Facebook doch einmal einen guten Dienst geleistet: In einer Gruppe wurden Fotos vom Lechtal gezeigt und die haben uns so angesprochen, dass wir uns gleich auf den Weg dorthin machen.

Zur Sulzalm sollte es gehen, das ist eine leichte Wanderung, die auch unsere Tochter mit ihren gut drei Jahren fast komplett lief (die letzten 1,5 Kilometer streikte sie dann doch...).



Für sie war es auch ein Erlebnis, denn wir haben eine Taschenlampe eingesteckt. So war sie auf dem Weg durch die Tunnel unser Wegführer, was ihr natürlich sehr gefiel.


Wunderschön sind auch die Blicke, die man immer wieder durch die Durchbrüche erhascht und es kommt eine ganz besondere Stimmung auf.
Oben an der Hütte fängt es dann leider etwas zu regnen an aber beim Runterlaufen ist die Regenwolke schon wieder weiter gezogen.

Zum Abendessen kehren wir in Steeg beim Kräuterhotel Stern ein. Das Essen ist seeehr fein, preislich ein wenig höher als man es für so einen kleinen Ort erwarten möchte... Die Bedienung ist ausnehmend freundlich (schon SO freundlich und aufmerksam, dass ich sie frage, ob sie denn bald schließen würden!).

Und dann finden wir (Google macht es möglich) einen wunderbaren Campingplatz mit äußerst verwirrten aber unglaublich nettem Personal.

Camping Lechtal/Vorderhornbach:

Wir zahlen etwa 29 Euro, die Lechtalkarte wäre auch dabei, die wir natürlich für eine Übernachtung kaum nützen können. Aber in der Zukunft...
Es ist ein wunderbarer Campingplatz mit verschiedenen (teuren und günstigeren) Kategorien und das beste: Mit dabei ist der Eintritt für das Naturbad mit herrlich erfrischendem Wasser (bei uns hat es etwa 21 °C) und einem Kinderbecken, in dem man die Kinder springen lassen kann, während man selbst im Badino einen Kaffee schlürft. Es gibt eine Unmenge an (Wasser-)Spielsachen, ein Riesentrampolin und ein Beachvolleyballfeld. Da hat sich mal jemand viel Mühe gemacht.

Was nun noch perfekt wäre? FRÜHSTÜCK am Sonntag morgen (das nicht aus Weißwurst besteht). Aber auch hier sind die Betreiber auf Zack und backen uns Brezen auf, die wir dann mit einem Stück Butter im Bus verspachteln. Wunderbar. Ach ja, während der Wartezeit auf die Brezen oder das Einchecken hat es feinen Café als "Entschädigung" gegeben.



Im Zuge meiner Internetsuche stoße ich auf die Seite Allgäu-ausflüge.de und finde eine Wanderung, die auch für unser Kind geeignet ist: von Holzgau hoch zum Simmswasserfall und über die längste und höchste kostenfreie Fußgängerhängebrücke Österreichs zurück nach Holzgau. Prädikat: Unbedingt empfehlenswert!


Es gibt allerhand zu entdecken auf dem Weg zum Wasserfall: Bergsalamander, kleine Wasserfälle, die den Durst löschen, Kletterer auf dem Holzgauklettersteig, das Café Uta (relativ teuer, aber möchte ich jeden Tag die Getränke und das Essen dorthin hochschleppen?), wunderschöne Blumenwiesen


und natürlich die Hängebrücke.


Wir fühlen uns wie im Urlaub und das, obwohl wir nur wenige Stunden Fahrt von unserem Wohnort entfernt sind.

Donnerstag, 31. Mai 2018

12tel Blick im Mai

Jetzt grünt es schon ganz schön hier - und dieses Foto ist bereits vor drei Wochen entstanden! Man müsste im Frühling/Sommer fast zwei Mal im Monat den 12tel Blick machen, um alle Veränderungen festzuhalten...