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Dienstag, 27. Dezember 2016

Ein Waschbär kommt selten allein...

Und daher ist hier der zweite Schlafanzug. Wieder genäht nach der Anleitung Traumanzug. Dieses Mal die Größe 92 ohne Nahtzugabe und die Füßlinge eine Größe kleiner. So passt das Ganze und hat immer noch Luft nach oben.



Tipps fürs nächste Mal:
  • Taschen ein bisschen größer nähen, dann liegen sie glaube ich besser an.
  • Alternative für das Annähen der Bündchen am Hals suchen. Irgendwie gefällt mir die Lösung nicht, das Bündchen steht immer ab, weil so viel Stoff verarbeitet wird. Druckknöpfe kann man nicht anbringen (dann würde es nicht mehr abstehen), denn vier Lagen sind zu viel dafür.

Mittwoch, 28. September 2016

Die neue Mütze - Schnittmuster

Angeregt durch meine erste Ohrenklappenmütze von Schnabelina habe ich mir einen eigenen Schnitt gemacht, mit Zipfel, lang und farbigem Mittelstreifen:


Der farbige Mittelstreifen gibt dem Ganzen noch ein bisschen Pepp und die Bindebänder kann man dann auch gleich in diesen beiden Farben machen. Die Mütze ist in Größe 46, hat aber noch zwei, drei Zentimeter Luft, da kann der Kopf noch wachsen. Wenn man die Mütze ohne Fütterung macht, dann ist sie wohl eher eine 48...

Für alle, die Interesse an dem Schnitt haben, hier kommt er. Und wer nicht weiß, wie man eine Mütze näht, der schaut bei Schnabelina nach...:



Mittwoch, 27. April 2016

Ein kurzes Aufbäumen

war das ja - das mit dem Frühling. Die letzten Tage gab es hier im Allgäu schon wieder Schnee...

Nichtsdestotrotz hat mir der Sonnenschein letzte Woche gezeigt, dass es im Sommer nichts wichtigeres gibt, als eine schattenspendende Mütze (und natürlich Eis, Baden gehen, Sonne genießen, Radfahren, Wandern...).

Eine Sommermütze für das Allgäu sollte vor Sonne schützen, eine breite Krempe haben und die Ohren bedecken (irgendwie geht hier doch immer ein kühlerer Wind). Und natürlich, da meine Tochter Mützen nicht so gerne mag, zu binden sein, damit man sie nicht alle fünf Minuten herunter reißt...

Bei Farbenmix findet man eine Sommerhaube, die meine Ansprüche genau zu erfüllen schien. Jedoch stellte ich fest, dass ich

1. gerne noch mehr Farbe ins Spiel bringen möchte.
2. die Mütze wendbar sein sollte.
3. mir der Schnitt von der Breite der Kopfbedeckung zu klein und
4. von der Länge des Tunnelzugs zu kurz war.

Für alle, deren Kinderköpfe passen und die keine Wendemütze haben wollen, kann ich den Schnitt nur empfehlen: Er ist mit Bildern super erklärt und ohne großen Aufwand umzusetzen.

Also wurde kurzerhand ein eigener Schnitt erstellt (wieder etwas, das nicht so furchtbar schwer ist, wenn man die Maße des Kopfes misst, auf den die Mütze dann passen sollte...).

 

Und weil das Nähen dann irgendwie so Spaß machte (und mit der farblichen Unterteilung letzte Stoffreste gut verbraucht werden können), entstanden dann gleich ein Riesenhaufen von Mützen. Für die Bindebänder können wirklich auch die letzten Rest gut verwertet werden. Ich habe das Band 8 cm breit gemacht und wie ein Schürzenband genäht. Jedes noch so schmale 8 cm breite Restchen wurde aneinandergestückelt und voilá: ein Meter langes Bindeband entsteht (ich mag die Bänder lieber länger, damit man eine vernünftige Schleife binden kann).

Wie gut, dass  die Freundinnen meiner Tochter gerade alle Geburtstag hatten, so habe ich auch gleich Abnehmer gefunden. Und diese Frechen Freunde (Schleichwerbung) kommen gerade supergut an, sie schmecken lecker und es macht wohl riesen Spaß, aus der Tüte zu saugen:

Die Mütze Hannes, Geschenkpäckchen und eine der Wendemützen

Eine Hannes musste auch noch genäht werden, denn ein Junge ist doch noch mit von der Partie. Dieses E-Book mag ich total gerne. Die Mädchenvariante Resi ist sowas von süß und die für Jungs (s.o.) passt für einen Rabauken. Die Anleitung ist sehr gut und kann leicht umgesetzt werden.

Samstag, 31. Oktober 2015

Ein Dirndl selbst gemacht

Die Taufe ist ja doch ein besonderer Tag - vor allem, wenn die ganze Familie zugegen ist. Da kann ein schönes Dirndl nicht schaden.

Nach dieser Anleitung entstand meine Variante des Kinderdirndls Lena:


Es passt wunderbar und schaut richtig schick an meiner Tochter aus (die Ärmel waren noch nicht fertig und das Band noch nicht gekauft):


Der Body ist Schnabelinas Regenbogenbody in der Langarmvariante. Die Ärmelchen habe ich extra dazu gemacht. Oben am Ausschnitt habe ich auf beiden Seiten Knöpfe angebracht, damit das An- und Ausziehen noch leichter geht - ohne Tränen oder Geschrei.
Dazu gab es noch den passenden Kinderjanker Franzi:


Dafür habe ich sogar zum ersten Mal selbst ein Schrägband hergestellt. Der Janker ist schnell zu nähen und die Anleitung ist supergut erklärt.