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Mittwoch, 29. Oktober 2014

Madrid im Oktober

ist wunderschön. Aber das denken sich noch viiiiele andere Menschen. Daher ging es ganz schön zu, als wir vier Mädchen das Zentrum Spaniens betraten.


Und während hier in Deutschland die Leute die Heizungen anschalteten, ließen wir uns die Sonne auf den Pelz brennen.


Die Stadt ist wunderbar: Es gibt wahnsinnig viel zu sehen und die Museumsdichte ist unglaublich (ich war tatsächlich in keinem: Schäm! Das Wetter war einfach zu gut!)


Und das Spanisch ist auch gut zu verstehen - außer man gerät an einen tauben Metzger, dem es Spaß macht zwei deutsche Mädchen ein bisschen auf den Arm zu nehmen...






Freitag, 30. August 2013

Viva Espana...

Drei Wochen Sprachurlaub - wie wunderschön, vor allem, weil er in Barcelona stattfand!

Barcelona ist eine traumhafte Stadt, vielleicht nicht unbedingt im Sommer empfehlenswert (laut, heiß, nicht geruchsarm), aber ich hatte vorgesorgt:

Hitze: macht mir nichts aus.
Lärm: ich suchte mir einfach ein Hotel im Norden von Barcelona - außerhalb jeglichen Trubels.
Geruch: siehe Lärm...

Unbedingt sehenswert ist das Kloster Monsterrat, in dem man La Moreneta, die schwarze Madonna, ansehen kann. Normalerweise singt immer um ein Uhr ein Knabenchor das Lied El Virolai, jedoch hatte der gerade Ferien, daher musste ich auf dieses Erlebnis verzichten. Der Anblick der Berge, in denen der Morgennebel hängt, ist sowas von schön. Wenn ich noch einmal die Gelegenheit habe hin zu fahren, dann werde ich dort übernachten...

Ausflug nach Montserrat zur schwarzen Madonna

Der Parc Güell ist ein Muss in Barcelona - auch wenn ich ihn schon oft besucht habe... Dieses Mal war ich schon um 9 Uhr da und außer einer Gruppe von Japanern war ich ganz allein...
Eine Sehenswürdigkeit, die kaum einer in Barcelona besucht, ist das Labyrinth von Horta. Mittwochs ist der Eintritt frei und man kann dort wunderbar die Ruhe genießen. Überall findet man kleine Wasserfälle und für Kinder ist das Labyrinth natürlich sehr spannend.

Der Parc Güell und der Parc del Laberint d'Horta

Die schönste Aussicht hat man von El Carmel, einer alten Bunkeranlage. Von hier kann man Barcelona in der Vogelperspektive bewundern - und zwar alleine, ohne den Rummel wie auf Tibidabo.
Zum ersten Mal habe ich die Catalanen beim Tanzen der Sardana beobachtet - einem traditionellen Kreistanz, der bei Alt und Jung sehr beliebt zu sein scheint.
Der obligatorische Besuch in Castellón bei Iván und Marina (und Matheo) darf natürlich nicht fehlen und auch dieses Mal war es wieder wunderschön mit Meer, Strand, Wandern, Picknick, Brot, Ratschen, Siesta und, und, und - aber ohne Paella! :)

Blick über Barcelona von El Carmel, die Sardana und Besuch in Castellón

Wie irr war dieser Mann eigentlich? Salvador Dalí, der am liebesten Brot (in allen Varianten), Insekten und Eier dargestellt hat - neben vielen anderen seltsamen Dingen. Ein Besuch des Theater-Museums in Figueres ist ein Genuss für Augen und Sinne...

Im Dalí Museum

Ganz besonders ereignisreich ist das Festa Major de Gràcia im Stadtteil Gràcia in Barcelona. Einige Straßen werden nach Themen geschmückt, überall treten Livebands auf, es wird an langen Tafeln gemeinsam gegessen, Trommler streifen durch die Gassen, gefolgt von wild tanzenden Menschen, am Placa del Swing (Placa del Diamant) wird gelindyhopt was das Zeug hält und am letzen Abend findet ein Feuerwerk statt, das in Deutschland schlichtweg verboten wäre... Mit anderen Worten, es steppt der Bär und es macht einfach nur Spaß!
Und wer sich für Bauwerke interessiert, dem sei die Klosteranlage Monestir de Pedralbes ans Herz gelegt. Ein Audioguide (im Eintrittspreis schon enthalten) gibt Aufschluss über viele Details und wenn man durch den beeindruckenden Kreuzgang wandelt, fühlt man sich Jahrhunderte zurück versetzt. Nachmittags ist die Kirche nicht zu besichtigen, also lieber am Vormittag vorbeischauen...

Das Monestir de Pedralbes, die fuegos artificiales und meine Unterkunft die Residence Salesiana Martí-Codolar

Schee war's. Barcelona, ich komme wieder!

Dienstag, 28. Mai 2013

Nordspanien: Bilbao - San Sebastian und das Rioja

Urlaub ist schon was schönes - auch wenn das Wetter nicht viel besser ist, als zu Hause...
Nieselregen, Sonnenschein, Regen, Kälte, Sonnenbrand - alles war geboten:

Bilbao, Ermita de San Juan de Gaztelugatxe und der Wald von Oma
Von Bilbao - einer wunderbaren Stadt mit tollen Pintxobars (überall sonst ins Spanien heißen sie Tapas und nicht Pintxos) - ging es über kleinste Straßen zur Ermita de San Juan de Gaztelugatxe und von dort weiter zum beseelten Wald von Oma.

Das Rioja
Das nächste Ziel war San Sebastian - ein typischer Kur- und Badeort: realtiv teuer und eine Touristenkneipe jagt die nächste. Aber das Meer ist schön und der Strand La Concha lädt zum gemütlichen Entlangwandern ein.

Ohhh, und diese heiße Schokolade, die es in Spanien überall gibt. Da bleibt der Löffel in der Tasse stecken, bei uns wäre das schon ein Pudding - einfach wunderbar.

Laguardia ist einer der größeren Orte im Rioja Alavesa und wenn man abends noch in eine Bar einlaufen möchte, sollte man sich hier niederlassen. Wir hatten uns entschieden ganz ländlich zu wohnen und es uns im Hotel Palacio de Samaniego gemütlich gemacht: hervorragendes Essen, tolles Ambiente und wunderbar nette Leute.

Das Rioja - Weinberge wohin das Auge fällt
Wir verbrachten drei Tage im Rioja, dem Paradies für Weinliebhaber. Hier kann man ausgiebig Weinproben machen - wir taten das bei Ostatu oder auch Pascual Larrieta. Sehr zu empfehlen ist die Dinastía Vivanco. Das ist ein hervorragend ausgestattetes Museum zu allen Themen rund um Wein: Wie werden Korken gemacht oder Fässer, welche Utensilien gibt es, um Wein oder Sekt zu öffnen, wo treffen sich Wein und Kunst, wie riecht und schmeckt Wein und vieles mehr...