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Sonntag, 9. April 2017

Feiern Tag zwei

Der nächste Tag beschenkte uns wieder reich mit Sonnenschein. Raus ins Grüne, und mit Kindern natürlich auch ans Wasser. Die kleine Tour durchs Ostertal ist da immer hervorragend geeignet.


Gut 1,5 Stunden hatte ich berechnet für eine Tour durchs Tal (normalerweise ist das in 25 Minuten geschehen). Trotzdem schafften wir es gerade so zur Buhls Alpe, um doch noch etwas Warmes zum Essen zu ergattern.

Unterwegs wurde/n
  • ins Wasser gesprungen
  • Steine geworfen
  • Felsen erklettert
  • Türmchen gebaut
  • Fotos gemacht
  • geratscht mit Stehenbleiben
  • und philosophiert über Gott und die Welt.


  • Wir gingen auch wieder durchs Tal zurück. Und nun wurde/n
    • ins Wasser gesprungen
    • Steine geworfen
    • Felsen erklettert
    • Türmchen gebaut
    • Fotos gemacht
    • geratscht mit Stehenbleiben
    • und philosophiert über Gott und die Welt.
    Ein wunderbarer Tag.

Mittwoch, 10. September 2014

Wanderung im Grünen

Nach gefühlten sechs Wochen Regen schaut endlich mal wieder die Sonne heraus. Was für eine Wohltat! Und schon sieht man die Vorboten des Herbstes: Die Blätter fangen schön langsam an sich zu färben, die Hagebutte trägt Früchte, die meisten Blumen auf der Wiese sind verblüht!
Wie traurig, hat es doch gar keinen Sommer gehabt...


Bei dieser Wanderung machte ich eine Begegnung mit einer Kuh: Ich saß auf einem kleinen Hügel, über den man schön die Wiesen überblicken kann. Auf einmal spüre ich, wie sich von hinten jemand anschleicht. Diese Kuh war's. Und so eine dicke Kuh kann einem schon ein kleines bisschen Respekt einflößen, wenn man selbst am Boden sitzt und sie sich über einen aufbaut. Sie begann an meinem Schuh zu knabbern (den ich schnell in Sicherheit brachte, sind ja meine Lieblingsschuhe). Und dann fing sie an mich zu schubsen. Ja, das ist kein Scherz, mit dem Kopf schlug sie nach mir und rollte wild mit den Augen. Mir wurde das ganze unheimlich, ich stand langsam auf (nur ja nicht verschrecken, das Vieh) und ging einen Meter zur Seite. Es war unglaublich: Die Kuh grinste! Jawoll, das tat sie. Man sah ihr an, dass sie sich freute diesen ungebetenen Eindringling von IHREM Platz vertrieben zu haben. Genüsslich senkte sie den Kopf und fraß an der Stelle, an der sich gerade noch mein Gesäß befand.

Ein Bekannter sprach mich am nächsten Tag an. Er hatte die Szene beobachtet und tatsächlich Fotos von mir und der Kuh gemacht (muss mal nachfragen, ob ich da eins bekomme). Er meinte, er kenne Frauen, die bei so einem Erlebnis schreiend davon gelaufen wären.

Wusste ich es doch: Ich bin kuhl!

Hier sieht man das wilde Augenrollen, na ja, auf einem Foto kann man die Bewegung immer so schwer einfangen...

Mittwoch, 3. September 2014

Der Carl-Hirnbein-Weg

führt von Weitnau nach Missen. Zwischendurch gibt es für Kinder (und Erwachsene) immer wieder Spannendes zu entdecken und ein ein toller Erlebniswaldspielplatz verleitet auch die großen Kinder zum Spielen...


In Oberwilhams gab es eine kleine Kaffeepause und dann ging es zurück nach Weitnau. Leider hat das Wetter wieder nicht gehalten, was es versprach. Aber nun gut, es hat kaum geregnet. Man muss für alles dankbar sein...


Sonntag, 20. Juli 2014

7,8 Kilometer und 1054 Höhenmeter

So viel muss man hinter sich bringen, um sich von Immenstadt auf den Steineberg zu plagen. Und mühsam war der Weg: Wir starteten bei knapp unter 30°C mit unseren vollbeladenen Rucksäcken. Da merkt man erst mal, wie das Gewicht des Rucksacks die Wandergeschwindigkeit bremsen kann.

An der Mittelstation musste ein alkoholfreies Weißbier her, das mit einem Junggesellenabschied am Nebentisch genossen wurde.

Und weiter gehts.

Um 21 Uhr erreichten wir den Nächtigungsplatz, keine Minute zu früh, denn um 21:09 Uhr ging die Sonne unter. Wir hatten gerade noch Zeit, unsere Isomatten und Schlafsäcke zu drapieren und uns umzuziehen.

Unser Abendessen schmeckte vorzüglich, so wie das immer ist, wenn man einen Bärenhunger hat:

Vorspeise: Suppe
Hauptgang: Kabanossi, Semmel, Kürbiskernstangerl, Cocktailtomaten, Radieschen und alkoholfreies Weißbier
Dessert: fiel aus

Genau wie Zähneputzen (ich hatte schon die mahnenden Worte meines Zahnarztes im Ohr)*.

Aus Sonthofen schallte die Musik vom Stadtfest nach oben und bescherte uns bis halb eins nette Unterhaltung - zusammen mit dem leisen Sound der Flugzeuge, dem Kuhglockengebimmel und dem Geräusch des warmen, aber starken Windes.


00:48 Uhr: Der Mond geht auf
04:50 Uhr: Der Morgenhimmel färbt sich langsam rosa
05:10 Uhr: Aufweckkommando für den ersten Kaffee mit Kuchen
05:42 Uhr: Endgültiger Sonnenaufgang


06:30 Uhr: Abstieg zur Alpe Oberberg zum Frühstück
07:30 Uhr: Endlich Zähneputzen und dann Frühstück mit lauter selbst produzierten Leckereien
08:45 Uhr: Aufbruch ins Tal


* Die Zähne sind noch alle drin!

Freitag, 19. Juli 2013

Unter freiem Himmel

Heute Nacht habe ich endlich etwas in die Tat umgesetzt, was ich schon seit langem tun wollte: Gestern Abend bin ich den Steineberg hochgelaufen, hab mir ein lauschiges Wiesenplätzchen gesucht, ein Gewitter in den weiter entlegenen Bergen beobachtet (uiuiui) und bin dann - schön in den Schlafsack eingemümmelt - eingeschlafen.

Irgendwann nachts wachte ich auf, weil es
1. kalt,
2. unbequem und
3. sternenklar war.

Belohnt wurde ich mit einem wunderbaren Sonnenaufgang in der eisigen Morgenluft.

Um 7 Uhr ging's wieder runter mit knurrendem Magen und dem Gefühl der absoluten Entspannung...

Brrr, war das kalt...